uwarc

Fachbetrieb für Unterwasserarchäologie, Forschungstaucherarbeiten, GIS.

Wir sind Spezialisten in der Erkundung und Betreuung von Unterwasserfundstellen und für wissenschaftliche Arbeiten unter Wasser. UWARC bietet Behörden und wissenschaftlichen Institutionen die fachlichen Kenntnisse, die Erfahrung und die technischen Mittel aus 30 Jahren Berufspraxis an.

Dr. M. Mainberger leitet das Unternehmen archäologisch. Er ist berufsgenossenschaftlich anerkannter Ausbilder für Forschungstaucher.

Dipl. math Christof Mainberger entwickelt als Experte für Digitale Bibliotheken, EDV-gestützte Erschließung und Dokumentation, Langzeitarchivierung und Datenbanken die informationstechnische Seite der Grabungsdokumentation und Publikation weiter.

Unser Mitarbeiterstab setzt sich aus geschulten Spezialisten zusammen. Für die Geländearbeiten formieren wir ein in Größe und Zusammensetzung wechselndes Team. Im Einsatz sind Forschungstaucher, die wir in der Regel selbst ausgebildet haben und die zum Teil auf bestimmte Aufgabenfelder (Arbeit in Fließgewässern, Arbeit im Tiefwasser, Arbeiten ohne Sicht) spezialisiert sind. Archäologische Analysearbeiten werden mit einem kleinen Team fester Mitarbeiterinnen in unseren Niederlassungen in Staufen i. Brsg. und Konstanz durchgeführt.

Kontakt:

Dr. M. Mainberger
Bahnhöfle Grunern
79219 Staufen im Breisgau
Tel ++497633982378
mob ++4915 221904761
skype mmainberger
mail martin.mainberger at uwarc.de

Geschichte

Die Anfänge

1979 begann das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg sein "Projekt Bodensee-Oberschwaben". Hier liegen die Wurzeln unseres Unternehmens. Das Projekt zielte auf die systematische Erfassung der Seeufer- und Moorsiedlungen Baden-Württembergs. Aus den ersten Grabungsmannschaften fand sich ein kleiner Kern aus Freiburger und Tübinger Fachstudenten zusammen, der die Erkundungsarbeiten in den Mooren, an den Seeufern und in der Flachwasserzone durchführte. Auch unsere erste Tauchgruppe, nach Vorbild und mit technischer Unterstützung der Tauchequipe der Stadtarchäologie Zürich aufgebaut, rekrutierte sich aus diesem Kreis (vgl. "Laudatio zur Verleihung der Felix-von-Hornstein-Medaille am 25.6.2017 an Dr. Helmut Schlichtherle, Hemmenhofen" in Oberschwaben Naturnah Jahresheft 2018).

Aus den studentischen Wurzeln formierte sich 1992 die Grabungsfirma und Gesellschaft bürgerlichen Rechts Teraqua, die 1997 von der Tiefbau-Berufsgenossenschaft als Ausbildungsbetrieb für Forschungstaucher anerkannt wurde. Ergänzend entstand 1995 das Unternehmen Teraqua CAP (Computer Aided Publishing).

Teraqua CAP wurde von Unterwasserarchäologen und einem Informatiker geführt. Das Unternehmen beschäftigte sich zunächst vor allem mit den Herausforderungen und neuen Möglichkeiten, die die Computertechnik für die Unterwasserarchäologie brachte. Gleichzeitig weiteten sich unsere wissenschaftlichen und geschäftlichen Aktivitäten über das Land Baden-Württemberg hinaus in andere Bundesländer und in die europäischen Nachbarländer aus. Zu unseren Auftraggebern gehören neben diversen deutschen Denkmalpflegebehörden und Universitäten auch das Deutsche Archäologische Institut, Landesämter für Umweltschutz, Wasser- und Schifffahrtsämter sowie Schweizer und Italienische Institutionen.

uwarc heute

Im Zuge einer Reorganisation zum Jahreswechsel 2007 wurde "Teraqua Ausbildungsbetrieb" als formal eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Teraqua CAP firmiert seither als UWARC GbR mit Schwerpunkt auf Dienstleistungen im Management von Unterwasserfundstellen.

Kooperationen

Uwarc gehört zu einem kleinen Unternehmensnetzwerk, zu dem auch der Ausbildungsbetrieb für Forschungstaucher "Teraqua" mit Sitz in Staufen im Breisgau sowie das Vermessungsingenieurbuero Schlimper mit Sitz in Augsburg gehört. Die personelle, technische und organisatorische Zusammenarbeit ermöglicht uns, auch größere und komplexere archäologische Unternehmungen organisatorisch zu meistern.

Mit dem Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart mit Sitz in Hemmenhofen / Untersee verbindet uns eine über vier Dekaden andauernde, fruchtbare Zusammenarbeit. Unsere siedlungs- und schiffsarchäologischen Unternehmungen in den Seen, Mooren und Flüssen Baden-Württembergs finden stets im Auftrag und mit Genehmigung dieser Einrichtung statt. Besonders enge Zusammenarbeit pflegen wir mit dem Pfahlbauten - Informationszentrum Baden-Wuerttemberg

Im Zusammenhang mit schiffsarchäologischen Erkundungen und siedlungsarchäologischen Fragestellungen sind wir seit über einem Jahrzehnt erfolgreich mit dem Landesamt für Umweltschutz, Institut für Seenforschung zusammen. Die Einrichtung in Langenargen verfügt über einen reichen Erfahrungsschatz im Bezug auf hydroakustische Messmethoden und hat dieses Know How in der Vergangenheit immer wieder zur Erkundung der tieferen, für Forschungstaucher nicht mehr zur erreichenden Tiefen zur Verfügung gestellt.

Die Arbeitsgruppe Bodenseeufer e.V. ist ein Expertengremium, das sich die Erforschung und den Schutz der Flachwasser- und Uferzonen des Bodensees zum Ziel gesetzt hat. Die Zusammenarbeit mit den Ökologen, Naturschutz- und Wasserbaufachleuten der AGBU eröffnet uns neue Herangehensweisen und Strategien zum Schutz der empfindlichen Flachwasserzonen und praktischem Denkmalschutz.

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