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UWARC

Archäologie unter Wasser

Geschichte

Die Anfänge

1979 begann das Landesdenkmalamt Baden-Württemberg sein "Projekt Bodensee-Oberschwaben". Hier liegen die Wurzeln unseres Unternehmens. Das Projekt zielte auf die systematische Erfassung der Seeufer- und Moorsiedlungen Baden-Württembergs. Aus den ersten Grabungsmannschaften fand sich ein kleiner Kern aus Freiburger und Tübinger Fachstudenten zusammen, der die Erkundungsarbeiten in den Mooren, an den Seeufern und in der Flachwasserzone durchführte. Auch unsere erste Tauchgruppe, nach Vorbild und mit technischer Unterstützung der Tauchequipe der Stadtarchäologie Zürich aufgebaut, rekrutierte sich aus diesem Kreis.

Aus den studentischen Wurzeln formierte sich 1992 die Grabungsfirma und Gesellschaft bürgerlichen Rechts Teraqua, die 1997 von der Tiefbau-Berufsgenossenschaft als Ausbildungsbetrieb für Forschungstaucher anerkannt wurde. Ergänzend entstand 1995 das Unternehmen Teraqua CAP (Computer Aided Publishing).

Teraqua CAP wurde von Unterwasserarchäologen und einem Informatiker geführt. Das Unternehmen beschäftigte sich zunächst vor allem mit den Herausforderungen und neuen Möglichkeiten, die die Computertechnik für die Unterwasserarchäologie brachte. Gleichzeitig weiteten sich unsere wissenschaftlichen und geschäftlichen Aktivitäten über das Land Baden-Württemberg hinaus in andere Bundesländer und in die europäischen Nachbarländer aus. Zu unseren Auftraggebern gehören neben diversen deutschen Denkmalpflegebehörden und Universitäten auch das Deutsche Archäologische Institut, Landesämter für Umweltschutz, Wasser- und Schifffahrtsämter sowie Schweizer und Italienische Institutionen.

uwarc heute

Im Zuge einer Reorganisation zum Jahreswechsel 2007 wurde "Teraqua Ausbildungsbetrieb" als formal eigenständige Gesellschaft ausgegliedert. Teraqua CAP firmiert seither als UWARC GbR mit Schwerpunkt auf Dienstleistungen im Management von Unterwasserfundstellen.